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Roman war kürzlich auf Besuch im

Tierheim Mentlberg

Das Innsbrucker Tierheim ist im Besitz des

„Tierschutzvereins für Tirol“

und wird von Frau Inge Welzig vorbildlich geleitet.

 

An dieser Stelle möchten wir euch Romans Eindrücke schildern:

 

www.tierschutzverein-tirol.at

 

Die Internetseite bietet allerlei Wissenswertes; Man kann hier zB auch das Bundestierschutzgesetzt für Österreich nachlesen.

Die Hundegehege bieten den vielen Hunden genügend Platz zum Auslaufen. Schutz vor Kälte und Nässe finden die Hunde in ihren Hundehütten.

 

Schon rein optisch sticht das schön anzusehende Tierheim durch seine auffällige Architektur direkt an der Bundesstraße beim Mentlberg hervor.

 

 

Das Tierheim  Mentlberg beherbergt hauptsächlich Hunde und Katzen sowie verschiedene Kleintiere und auch für Notfälle, wie zB verletzte Vögel oder Wildtiere ist manchmal Platz.

 

In manchen Fällen arbeitet das Tierheim Mentlberg auch mit anderen Stationen zusammen, falls einmal gerade kein Platz für ein Tier übrig sein sollte.

 

Außerdem führt der Tierschutzverein für Tirol noch weitere Heime in Wörgl, Reutte und Schwaz.

 

 

Oben und links:

 

In solchen Räumen sind zB die Katzen untergebracht. Durch eine verschlossene Glastür kann man sie in ihren Zimmern beobachten und sich gegebenenfalls eines der Tiere aussuchen.

 

Die Räume sind sehr großzügig gestaltet, mit unzähligen Kratzbäumen versehen und die Katzen können durch die Fenster auch jederzeit ins Freie gelangen, wo ihnen ein durch ein großes Netz abgetrennter Freiluftbereich zur Verfügung steht.

 

Schöner kann es eine Katze wohl kaum haben!

 

 

 

 

Das Tierheim Mentlberg beherbergt vorwiegend größere Hunde.

 

Leider landeten viele dieser Hunde hier im Tierheim, weil ihre Vorbesitzer allzu schnell bei der Besorgung eines Hundes waren und sich dann allmählich nicht mehr für das Tier interessierten.

 

Vor allem große Hunde benötigen sehr viel Zeit, Liebe und Einsatz durch ihre Besitzer und stellen somit eine große Verantwortung dar, was angehenden Tierhaltern manchmal noch nicht ganz bewußt ist.

 

 

 

Auch die Hundegehege sind sehr großzügig gestaltet. Den Hunden steht hier jeweils eine sehr große Fläche zur Verfügung.

 

Diese Hunde könnten es hier in der Übergangsphase, bis sie einen neuen Platz gefunden haben, kaum besser haben.

 

Ihnen steht genauso wie allen anderen Tieren das gesamte professionell geschulte Personal des Tierheims zur Verfügung, welches sich Rund um die Uhr um alle Tiere liebevoll kümmert.

 

 

Viele Hunde benutzen ihre Hütten auch gerne, um einen höheren Aussichtspunkt zu ergattern.

Die Kleintiere sind im oberen Stock des Gebäudes untergebracht. Dort warten sie auf ihre neuen Besitzer.

 

Hier findet man auch verschiedene Vogelarten, wie Wellensittiche, Kanarienvögel etc, die in großen Käfigen untergebracht sind. Bleibt nur zu hoffen, daß es auch diese Tiere bei ihren neuen Besitzern so schön haben werden, denn die meisten halten ihre Singvögel leider zuhause in viel zu kleinen Käfigen!

Geht es Tieren in den sogenannten Tierheimen wirklich gut?

 

Diese Antwort ist ganz schnell und leicht mit einem klaren „JA“ zu beantworten. In den meisten österreichischen Tierheimen werden die Tiere sehr gut untergebracht und versorgt, wie man ja auch sehr leicht an dem Beispiel des hier angeführten Tierheims erkennen kann.

 

Wie manche Menschen auf die Vorstellung kommen können, daß es den Tieren hier schlecht erginge oder daß sie hier sogar leiden müßten, das bleibt nicht nur den vielen Mitarbeitern, Besuchern und Gönnern der Tierheime ein großes Rätsel. Auch wir vom Haus der Tiere bekommen öfters völlig absurde Meinungen zu hören, in denen Menschen behaupten, sie würden ihre Tiere lieber aussetzen als sie in ein Heim zu geben, da es ihnen so besser erginge.

 

Laut der Leiterin des Tierheims, Frau Welzig sind es allerdings nur sehr wenige kleine Herde welche dann andere Menschen mit dieser falschen Meinung sozusagen infizieren. Was diese wenigen Menschen jedoch auszusetzen haben und welche Vorstellungen sie von einer artgerechten Tierhaltung haben, erfährt man meist nicht. Unserer Meinung nach ist es lediglich die falsche Assoziation des Begriffes „Heim“, welchen sie sofort negativ auffassen, so wie ja auch leider viele Menschen den Begriff „AltersHEIM“ vorwiegend negativ assoziieren. Stellen doch in Wirklichkeit alle Arten von Heimen höchst nützliche und für viele Menschen und Tiere lebensnotwendige Einrichtungen dar, ohne welche sich ein riesiges Ausmaß an Kummer und Leid für Mensch und Tier ergäbe.

 

Und schließlich ist ja jeder gerne selbst eingeladen, sich ein Bild von den Tierheimen in Österreich zu machen. Hier kann man auch vor Ort alle auftretenden Fragen bezüglich einer artgerechtenTierhaltung klären.

 

R.P. (August 2010)