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Heute möchte ich Euch eine weitere „Geschichte aus unserer Welt“ erzählen. Ich sehe schon, Ihr seid ganz neugierig, was das wohl für eine Geschichte sein mag. Handelt es sich um ein Märchen? Eine Gruselgeschichte? Eine Horrorgeschichte? Oder etwa um eine Liebesgeschichte? Oder eine Komödie? Ein Drama?

 

Nun, welcher Kategorie meine „Geschichten aus der Welt“ angehören, das kann jeder selbst entscheiden. Tatsache ist, daß es nur solche Geschichten sind, welche sich täglich zu jeder Tages- und Jahreszeit immer wieder in unserer Welt abspielen und sich ständig wiederholen - Jahr ein, Jahr aus! Sie sind eigentlich gar nichts besonderes, wenn man es so betrachtet. Sie sind in Wirklichkeit sogar nur ganz normaler Alltag in unserer Welt.

 

Das einzig besondere an den Geschichen ist vielleicht, daß sie bis auf die erfundenen bzw abgeänderten Namen WAHR sind und sie auch gerade jetzt in diesem Moment, während Ihr das hier lest, passieren!

 

Aber, seht ganz einfach selbst:

Geschichten aus unserer Welt

Darsteller:

Jie, Pelzzüchter aus China

Manni der Nerz

Hannelore aus Österreich

Das ist Jie, der Held. Aber eigentlich ist Jie gar kein Held. Nur sein Name - „JIE“ - bedeutet auf deutsch „Held“. In Wirklichkeit geht er eigentlich nur seiner täglichen Arbeit nach, so wie die meisten von uns.

Manni`s erster Tag in Freiheit!

Und das ist Hannelore. Sie lebt in Österreich und führt ein ganz normales Leben. Sie geht arbeiten und von dem Geld das sie dabei verdient, fährt sie gerne in Urlaub oder leistet sich sonst irgendwas, zB modische Kleider. Sie ist eine ganz Liebe, sagen ihre Freunde und eine wahre Frohnatur. Sie würde nie einem anderen Menschen oder einem Tier etwas zuleide tun!

Und dieses lustige Kerlchen hier ist Manni. Nein, nicht Manni das Mammut - MANNI DER NERZ!

 

Manni lebt ebenfalls in China, ganz in der Nähe von Jie. Er lebt dort zusammen mit vielen seiner Artgenossen.

Hier findet man Jie fast täglich. Es ist sein Arbeitsplatz. Jie macht die Arbeit mit den Tieren sehr viel Spaß und er ist dankbar für diesen Arbeitsplatz. Denn durch das Geld, welches er dort verdient, kann er sich allerhand leisten. Kürzlich hat er sich einen neuen Flat-Fernseher gekauft. In der Gegend in der er lebt, besitzen nur wenige so etwas. Die ganze Familie war stolz auf ihn. Jie arbeitet auf einer Pelztierfarm.

Ach, und wie es der Zufall so will: heute arbeitet Jie zufällig mit unserem Manni, dem Nerz - zusammen!

 

Hier holt Jie Manni aus seinem Käfig, in welchen er nun schon seit seiner Geburt eingesperrt ist. Manni ist nun knapp 7 Monate alt und heute ist sein großer Tag. Endlich darf er zum 1. Mal in seinem Leben aus dem kleinen rostigen Käfig heraus! Manni ist schon sehr ungeduldig deswegen und freut sich, als Jie den Käfig zum 1. Mal öffnet!

Da Manni sehr zappelig ist, verpaßt Jie ihm erst einmal ein paar Schläge mit dem Stock, damit dieser sich wieder beruhigt. Aber keine Angst: Jie hat nicht die Absicht Manni zu töten. Er will ihn nur ein bißchen zusammenschlagen, damit er sich nicht weiter wehrt.

Denn alles was Jie will, ist schließlich nur das Fell von Manni. Den Rest kann er behalten. Er zieht es ihm deshalb einfach langsam und behutsam mit dem Messer ab, während Manni nach den Schlägen erst einmal nach Luft schnappen muß. Dazu schneidet er einfach das Fleisch an den Füßen von Mann etwas ein und beginnt es langsam von Manni`s Körper abzutrennen, während dieser noch benommen ist.

Da Manni sich zwischendurch von den Schlägen schon wieder erholt hat und schon wieder leicht zu zappeln beginnt, hält Jie ihn einfach fest indem er ihm auf den Kopf steigt. Und wenn das nichts nützt - nun, zum Glück hat Jie ja 2 Beine, um auf Mannis Kopf zu springen bis ihm das Blut aus der Nase spritzt!

Nun muß Jie nur noch Manni, der momentan gerade wieder etwas benommen ist, nur noch mit einem Eisenhaken am Zaun befestigen und schon kann er ihm das Fell einfach vom Körper abziehen.

Wie gesagt: Jie möchte Manni ja nicht töten! Er legt ihn deshalb einfach gehäutet auf einem Haufen blutiger Tierkörper ab. Dort kann Manni dann noch ein Weilchen weiterleben! Manni hebt ab und zu den Kopf und schaut um sich. Irgendwie hat er sich sein Leben in Freiheit anders vorgestellt. Nun ist er endlich frei. Zumindest so lange, wie der Todeskampf nun dauert. In den nächsten 10 bis 20 Minuten wird er nämlich an den extremen Schmerzen und Verletzungen qualvoll sterben.

Auf dem Foto hier oben hat Manni soeben die Kamera entdeckt und blinzelt dem Kameramann noch einmal traurig zu, während er gerade Höllenqualen erleidet und sein blutiger Körper beim Sterben zittert und bebt. Mannis Kollegen, welche im Hintergrund noch in den Käfigen sitzen, sehen Manni beim Sterben verunsichert zu, ehe auch sie an die Reihe kommen. Aber Jies Schicht ist bald beendet. Sie werden wohl erst morgen an die Reihe kommen.

Jie macht nun Feierabend! Manni war heute schon der dreißigste Nerz, den Jie in seiner 10 Stunden-Schicht gequält, das Fell bei lebendigem Leib abgezogen und sterben lassen hat. Morgen hat Jie einen weiteren anstrengenden Tag vor sich.

Die Felle werden dann am Abend von den anderen Arbeitern gesäubert und weiterverarbeitet. Anschließend werden sie dann wahrscheinlich in alle Welt verschickt, damit auch andere Menschen sich an Manni`s Fell erfreuen können. Denn anscheinend ist Manni`s Fell für sie so wichtig, daß sie dafür quälen und morden. Ja, modische Pelzjacken sind bei den Menschen sehr begehrt.

Und Hannelore? Was hat sie damit zu tun? Nun eigentlich ja nichts! Sie ist halt nur diejenige, die gerne einkaufen geht und auf fesche Klamotten steht. Heuer soll der Winter in Österreich wieder  besonders schneereich sein. Da würde ihr ein fescher Pelzmantel doch sicherlich sehr gut stehen, oder?

Hey, super schaut nur: Hannelore hat einen wirklich tollen Pelzmantel in einem Kaufhaus gefunden! Und wißt ihr was? Es ist der Pelz von Manni! So ein Zufall! Und wie fesch! Damit kann sie nun die anderen Menschen beeindrucken!

 

Hannelore würde Tieren selbst nie Schaden, sagt sie. Manchmal hat sie sogar schon für den Tierschutzverein gespendet. Eigentlich will sie ja auch überhaupt nicht, daß es den Tieren schlecht geht, aber solange Pelze verkauft werden ...

 

Sie denkt sich einfach: „Was macht das schon aus, wegen dem einen Pelz den ich mir kaufe!

Da gibt es doch viel Schlimmeres!“ Oder?

(Anmerkung: Wenn Hannelore nur wüßte .... DENN: kann es  wirklich noch grausamere Dinge geben?)

 

Und gleich wie Hannelore denken auch noch Millionen anderer Menschen auf der ganzen Welt - es ist doch nur „ein“ Pelz!

 

Und falls sie sich nun fragen, wieso es nötig ist, daß die Tiere bei lebendigem Leibe gehäutet werden? Ganz einfach: Hannelore aus Österreich würde sich ansonsten darüber beschweren, wenn „ihr“ Pelz durch die Spuren einer Schlachtung beschädigt würde. Und außerdem spart man so Geld bei der Schlachtung und quält die Tiere lieber ein bißchen, denn das ist billiger und schließlich zählt hier nur das Geld und daß die Kunden zufrieden sind und viele Pelze kaufen!

ENDE

Findet ihr die Geschichte schockierend? Findet ihr, daß man so etwas besser nicht zeigen sollte? Aber warum? Es passiert täglich zu jeder Stunde in unserer Welt. So sind die Menschen und so ist unsere Welt. So sind WIR Menschen!

 

Man sollte seine Augen nicht so einfach vor der Wahrheit verschließen, nur weil einem möglicherweise das Essen beim Anblick dieser Bilder nicht mehr so gut schmeckt! Seht der Wahrheit ins Auge. Jeder einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, damit solche Dinge nicht länger passieren! Jeder einzelne Mensch ist dafür verantwortlich - und nicht nur „Jie aus dem fernen China!“

 

R.P. Juli 2010        (Diese Geschichte basiert auf einem  wahren Video. Da das Video an Grausamkeit nicht zu überbieten und deshalb beim Anblick nur sehr schwer zu verkraften ist,                                                                                                                           haben wir uns entschlossen nur auszugsweise Bilder davon für die obige Darstellung zu verwenden.)

Manni lebt nach dem Häuten noch immer. Rechts blinzelt er mit den Augen in die Kamera.