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Borsti

Herkules

Larry

Daisy

 

Die kleine Daisy wurde - wie so oft - als „witziges“ Geburtstagsgeschenk verschenkt. Das sorgt dann meist für einen kurzen Lacher auf der Geburtstagsparty und niemand weiß im Nachhinein dann wohin mit dem armen Tier.

 

Zum Glück wurde unsere Daisy einem besonders netten und tierlieben Menschen geschenkt.

 

Könnt ihr euch vorstellen, daß aus solchen liebenswerten, lebensfrohen und lustigen kleinen Tieren „Spanferkel“ gemacht werden und sie dann am Grill landen, nur damit wir Menschen uns für ein paar Minuten die Bäuche vollschlagen können?

Der Mensch, dem Daisy geschenkt wurde, hat zum Glück Daisy zu uns gebracht und sofort die Patenschaft für sie übernommen.

 

Schweine sind sehr intelligente und lustige Tiere. Sie genießen ihr Leben richtig und sind sind immer fröhlich.

 

Daisy kann nun bis zu ihrem Lebensende bei uns bleiben.

 

Auf dem Bauernhof wo sie zuvor lebte, wäre sie im Herbst geschlachtet worden.

Daisy hat bei uns sofort neue Freunde gefunden und ist am liebsten bei den Menschen.

Daisy wächst unheimlich schnell und ist jetzt schon riesig, wächst aber noch weiter!

 

Sie hat in ihrer Lieblingsbadewanne kaum noch Platz!

DIE

SCHWEINE

Dieser arme und änglstliche kleine Kerl heißt FRIDOLIN und sollte eigentlich nur vorübergehend bei uns bleiben. Seine neuen Besitzer haben ihn bei einem bekannten Innsbrucker Tierhändler gekauft und wollten ihn für ein paar Tage bei uns lassen, bis sie ihm ein neues Zuhause hergerichtet hätten. In der Zwischenzeit sollte er bei uns vom Tierarzt kastriert werden..

 

Doch das Pärchen hatte sich über den Kauf des kleinen Ferkels wohl noch nicht so recht geeinigt, denn der Mann war dann plötzlich doch dagegen.

 

Deshalb wird der Kleine nun wohl bei uns bleiben müssen. Der Tierhändler würde das Tier wahrscheinlich nicht zurücknehmen und wenn doch, dann erwartet das Tier dort nichts Gutes. Der Tierarzt stellte nämlich fest, daß er unterernährt und sein Körper viel zu schwach und kümmerlich für sein Alter sei.

 

Und da Tierhändler nicht aus Liebe zum Tier sondern aus Liebe zum Geld mit sochen armen Kreaturen handeln, wäre er währscheinlich früher oder später geschlachtet worden, falls er nicht schnell ein neues Zuhause gefunden hätte.

 

Tierhändler sind keine Tierschützer, das sollte jedem klar sein. Leider gibt es in Tirol bekannte und skrupelloseTierhändler, die für Geld sogar allerlei exotische Tiere für die Menschen besorgen und weiterverkaufen. Die meisten dieser Exoten landen spätestens dann, wenn ihr neuer Besitzer das Interesse verloren oder ihm das Vieh lästig geworden ist entweder in einem Tierheim oder beim Schlächter. Nur der Tierhändler profitiert dabei und verdient sich dadurch sein Geld - ein Vermögen, das durch das Leiden der armen Tiere finanziert wird, mit denen er handelt! Das skupellose Vorgehen solcher Tierhändler aus reiner Habgier können wir deshalb nicht gutheißen!

(siehe dazu: Buddhismus: „Vier edle Wahrheiten“ - „Rechter Lebenserwerb“)

 

 

Der ängstliche kleine Fridolin hat sich erst einmal ein gemütliches Bettchen im Stroh gebaut um sich zu verstecken und auszuruhen!

Larry war eines der allerersten Tiere hier im Haus der Tiere.

 

Und jetzt ist er das letzte noch lebende Tier aus diesen Zeiten, in denen das Haus der Tiere erst noch in der Entstehung war.  

Unser Schweinestall

- ist so gar kein „Saustall“ wie man gerne sagt, sondern viel mehr das Gegenteil. In ihren Ställen verhalten sich Schweine sehr sauber. Wenn sie aufs Klo müssen, gehen sie dazu ins Freie und benützen auch dort meist die selben Stellen um ihr Geschäft zu verrichten. Schweine sind schlaue Tiere und wissen, daß es gemütlicher ist, wenn sie ihr Bettchen sauber halten. Da sie aber leider meist in viel zu kleinen Ställen und ohne Möglichkeit ins Freie zu gelangen gehalten werden, fehlt ihnen diese Möglichkeit leider oft.

Links für rosa Schweinchen und rechts für schwarze Schweinchen - aber so streng sind wir da ja nicht

und unsere Wühler dürfen es sich auch gerne selbst aussuchen wo sie schlafen ...

Zwischen ihrer harten Arbeit, nämlich der Betreuung von 200 Tieren, findet Doris manchmal sogar noch die Zeit um sich künstlerisch zu betätigen. Sie bemalt dann manchmal die Ställe ihrer Tiere mit lustigen Gemälden oder streicht die Wände ganz bunt an!

Rosarot: die Farbe unseres Schweinestalls!

Inzwischen hat Daisy gemeinsam mit ihren anderen schweinischen Verwandten ein eigenes Betonbecken von uns gebaut bekommen, in welchen sie trotz ihrer Größe immer noch Platz findet und in welchem sie auch gerne plantscht und sich abkühlt!